Istanbul war gestern, heute bin ich in Canakkale. Nach der pulsierenden Metropole ist das hier ein verschlafenes Provinznest. Das Wetter ist genau so wie Hamburg, kalt und regnerisch. Aber der Reihe nach. Mit dem Bus zu fahren ist die wahre Art zu reisen. Nach dem wir Istanbul Richtung Norden verlassen haben, ging es durch Thrakien. Eine schöne Landschaft zog am Fenster vorbei: Hügel mit Weizen- und Sonnenblumenfeldern säumen den Weg und im Hintergrund die Berge. Über Gelibolu an den Dardanellen ging es weiter Richtung Canakkale.
Nach dem ich im Hotel eingecheckt habe, wurde erstmal der Ort erkundigt. Das ist aber überschaulich und schnell getan. Vor allem im Regen hat man so etwas zügig erledigt. Etwas zu essen organisiert und dann das Nachtleben erkundet. Canakkale ist eine Universitätsstadt, daher waren viele junge Leute in den Kneipen und Cafés unterwegs. Ich habe Aydin und Süleman kennen gelernt und wir haben ein paar Runden Tavla (Backgammon) gespielt und ein paar Bier (ich) Kaffee (die beiden) getrunken. Es gab noch die Tünel-Bar (Disco) aber ich war zu müde um die noch zu erkunden. Vielleicht heute abend?
Da es heir so kalt ist habe ich mich entschlossen weiter nach Süden, der Sonne hinterher zu fahren. Wo ich landen werde, gibt es hier dann nachzulesen
