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netbook remix moblin 2.0

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Weiter geht es mit dem Testen von Netbook Remixes. Heute habe ich meinen USB-Stick mit moblin 2.0 gefüttert. Moblin basiert auf Fedora Linux und ist erstmal sehr gewöhnungsbedürftig. Die Oberfläche des Desktops und das Menü sind total anders aufgebaut und man braucht ein paar Minuten um sich zurechtzufinden. Aber der Reihe nach:

  • Das Teil bootet schnell wie nix. Selbst vom USB -Stick dauert es nur35 Sekunden bis zum Desktop.
  • Beim wlan streikt natürlich der Treiber. Beim Lenovo s10e ist der Broadcom Chipsatz BCM 4312 eingebaut und moblin hat den b43 Treiber installiert. Der funzt net :-( Es gibt im Netz ein paar Anleitungen (1, 2, 3)wie man das passende Modul im Kernel einbindet. Aber das habe ich nicht ausprobiert.
  • Die Oberfläche hat acht Bereiche: myzone, status, people, internet, media, pasteboard, applications, zones. Das ist alles sehr web 2.0. Das jeweilige Fenster merkt sich die letzten Aufrufe und zeigt sie als kleine screenshots an. Aber insgesamt ist es mühsam eine Applikation aufzurufen. Man muss sich immer durch das Menü hangeln. Geöffnete Anwendungen findet man unter zones wieder.
  • Das Keyboard ist auf englisch eingestellt und beim Umstellen auf Deutsch bricht das Programm ab.

Alles in Allem bin ich nicht überzeugt von Moblin. Da habe ich andere Distributionen getestet, die besser liefen und haben mir mehr gefallen. Sicher wenn alles “out of the box” funktioniert und man diese bunten Bildchen liebt, kann das ein schönes Betriebssytem werden. Aber nicht für mich!

Was moblin alles können soll wird hier im Video gezeigt: